Planetare Ernährung - genussvolle Chance für Herz und Planet
| Datum | 18.02.2025 und 09.10.2025 |
| Referent | Gerald Wüchner, Buchautor und Küchendirektor ANregiomed |
| Veranstalter/Organisator | Gesundheitsregionplus, Stefanie Schindler und Heike Kühl SG 53 Beratung und Prävention am Gesundheitsamt, Carolin Unrath |
| Ort | Haus der Kirche, Ringstr. 25, Uffenheim Christusgemeinde Diespeck, Bodenfeldstr. 2, Diespeck |
| Zielgruppe | Landkreisbevölkerung |
| Förderung | Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim |
Buchautor und Küchendirektor Gerald Wüchner stellt eine Ernährung vor, die Chancen für Gesundheit und Planeten bietet. Dabei geht es um die Frage: „Eine Diät für Mensch und Planet - geht das?“ Ja. Ein Team von 37 Wissenschaftlern der EAT Lancet Kommission, aus den Bereichen Medizin, Klimaforschung, Ernährungswissenschaften, Landwirtschaft und Politikwissenschaften, haben eine Strategie entwickelt, die die Gesundheit von Mensch und Erde gleichzeitig schützen soll.
Die Empfehlung der Wissenschaftler aus dem Jahr 2019 - eine Ernährung die überwiegend pflanzlich basiert ist und möglichst mit Lebensmitteln aus der Region, die zudem kurze Lieferwege beinhalten. Diese Lebensmittel-Zusammenstellung der Wissenschaftler entspricht in großen Teilen einer Küche nach mediterraner Art.
Der Referent Gerald Wüchner hat eine über 20-jährige Erfahrung mit dieser Ernährungsform und setzt schon immer auf die Regionalität der Zutaten seiner Rezepte. In seinem Vortrag vermittelt der Küchenmeister und Diätkoch die Empfehlungen der Wissenschaftler leicht verständlich und unterhaltsam für das Publikum. Zudem gibt er Hinweise zur Umsetzung im Alltag und motiviert, dass die planetare Ernährungsweise Genuss und Lebensqualität steigert. Kleine regionale Kostproben runden den Vortrag ab.
Der Flyer für den 18.02.2025 in Uffenheim finden Sie hier.
Ausbildungs- und Studienmesse
| Datum | 15.03.2025 |
| Veranstalter/Organisator | Zentrum für Pflegeberufe NEA Scheinfeld und die Gesundheitsregionplus , Stefanie Schindler, vertreten das Netzwerk Pflege in Frankens Mehr Region |
| Ort | Kur- und Kongress Center Bad Windsheim, Erkenbrechtallee 2, 91438 Bad Windsheim |
| Zielgruppe | Schüler und Jugendliche im Alter von 15 - 19 Jahre, Eltern, Lehrer |
| Förderung | Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim |
Die Ausbildungs- und Studienmesse in Bad Windsheim bietet eine große Anzahl an verschiedensten Ausbildungsberufen und Mitmachaktionen. Die Messe fand von 10:00 bis 15:00 Uhr statt. Jugendliche und deren Eltern hatten die Möglichkeit, ausbildende Unternehmen, Institutionen und berufsbildende Schulen aus dem Landkreis kennenzulernen. Das Zentrum für Pflegeberufe NEA in Scheinfeld und die Gesundheitsregionplus informierten über die Ausbildungsmöglichkeiten im Netzwerk Pflege in Frankens Mehr Region.
Fachaustausch Betriebliche Gesundheit
Gesunde Kommunikation – Erfolgsfaktor für ein starkes Miteinander im Betrieb
| Datum | 10.04.2025 |
| Veranstalter/Organisator | Gesundheitsregionplus Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Geschäftsstellenleiterin Stefanie Schindler Gesundheitsregionplus Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach, Geschäftsstellenleiterin Karin Zelinsky Gesundheitsregionplus Landkreis Fürth, Geschäftsstellenleiterin Martina Eckmüller |
| Ort | online |
| Zielgruppe | kleine und mittlere Unternehmen des Landkreises Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Landkreises Fürth und des Landkreises Ansbach und der Stadt Ansbach |
In Zeiten von Fachkräftemangel und einer wirtschaftlich angespannten Lage steht weiterhin der Mensch im Zentrum. Mitarbeiterbindung kann auf monetären Wege geschehen - für immer mehr Mitarbeitenden spielt aber die emotionale Verbindung zum Unternehmen eine größere Rolle. Hier spielen die direkten Vorgesetzten ein wesentliche Rolle: Wie ist die verbale aber auch die non-verbale Kommunikation? Wie werden Mitarbeitende motiviert? Welche Unterstützung kann das Unternehmen bieten, wenn es dem Mitarbeitenden schlecht geht und seine geforderte Arbeitsleitung nicht erbringen kann?
Das genaue Programm können Sie hier einsehen.
HINTERGRUND
Die Gesundheitsregionenplus von Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Landkreis Fürth, Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach haben gemeinsam mit der IHK Mittelfranken, den Krankenkassen sowie einer Vielzahl weiterer Akteure das Netzwerk Betriebliche Gesundheit ins Leben gerufen. Das Ziel: regional ansässige Unternehmen bei der Stärkung der Mitarbeitergesundheit zu unterstützen. Daraus entstand der Fachaustausch Betriebliche Gesundheit.
AED Förderung: neue Defibrillatoren für Egenhausen, Limbach und Oberndorf
| Datum | 25.04.2025 |
| Veranstalter/Organisator | Gesundheitsregionplus , Bettina Handschuh-Kiesel und Heike Kühl Jugendgruppe Egenhausen e.V., Kurt Stahl Limbacher Dorfverein 2019 e.V., Helmut Oßwald FC Oberndorf e.V., Andrea Stammler |
| Ort | ehemaliges Schulhaus von Egenhausen, 91619 Obernzenn Feuerwehrhaus in Limbach , 91619 Obernzenn Vereinsgebäude FC Oberndorf, 91472 Ipsheim |
| Zielgruppe | Bewohner sowie Gäste von Egenausen, Limbach und Oberndorf |
| Förderung | Bayerisches Staatsministerium des Inneren für ISport und Integration , Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim |

Foto: Heike Kühl
Die Jugendgruppe Egenhausen e.V., der Limbacher Dorfverein 2019 e.V. und die FC Oberndorf e.V. freuen sich über je einen „elektronischen Lebensretter“. Gemeinsam mit Vertretern der Vereine und der Gesundheitsregionplus weihte Altlandrat Helmut Weiß jeweils einen „LIFEPAK CR2 Defibrillator‘ in Egenhausen und in Limbach ein. Zur feierlichen Einweihung des AED “HeartSine SAM500P” beim FC Oberndorf sprach der stellvertretende Landrat Hans Herold die Grußworte. Die drei Automatisierten Externen Defibrillatoren (AED) sind an zentralen Plätzen jederzeit zugänglich. Unterstützung beim Abruf der Fördermittel erhielten die Vereine von der Gesundheitsregionplus. Die Bezuschussung erfolgte auf der Grundlage der AED-Förderrichtlinie. Dieser nach sind für die Förderung der Anschaffung eines AED bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen, wie z.B. die Zugehörigkeit der Region zu einer Gesundheitsregionplus, Zugänglichkeit des Gerätes sowie die Sicherstellung der Betreuung und Wartung. Es wurden Fördermittel in Höhe von 1.620 EUR je Defibrillator beim Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration abgerufen.
Konstituierende Sitzung der regionalen Pflegekonferenz
| Datum | 04.06.2025 |
| Referent | Michael Wittmann, Geschäftsführer VdPB Vereinigung der Pflegenden in Bayern |
| Veranstalter/Organisator | Gesundheitsregionplus Bettina Handschuh-Kiesel coduco Susanne Kleider |
| Ort | KKC - Kur & Kongress-Center, Erkenbrechtallee 2, 91438 Bad Windsheim |
| Zielgruppe | Institutionen, die in der ambulanten, teilstationären und stationären Versorgung im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim beteiligt sind |
| Förderung | Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim |
Pflegekonferenzen sind Beratungs- und Abstimmungsgremien auf der Ebene von Landkreisen und kreisfreien Städten. Sie zielen darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen Kommunen, Kostenträgern, Leistungserbringenden sowie sonstigen Initiativen zu optimieren.
Vortrag zur elektronische Patientenakte (ePA)
| Datum | 26.06.2025 und 21.10.2025 (Online) |
| Referenten | Laura Stahl Dr. med. Georg Deichhardt, |
| Veranstalter/Organisator | Gesundheitsregionplus, Stefanie Schindler und Heike Kühl Ärztlicher Kreisverband, erster Vorsitzende Dr. med. Georg Deichhardt |
| Ort | Dr. Becker Kiliani-Klinik, Schwarzallee 10, 91438 Bad Windsheim |
| Zielgruppe | Bürgerinnen und Bürger des Landkreises |
| Förderung | Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim |
Die elektronische Patientenakte (ePA) ist für alle gesetzlich Krankenversicherten gestartet. Sämtliche Gesundheits- bzw. Krankheitsinformationen, die Patienten im Laufe der Zeit erhalten, können hier gefunden werden. Zugängig ist die ePA digital über die Krankenkasse, bei der man versichert ist. In der ePA können gespeichert werden: Arztberichte, Befunde aus den verschiedenen Arztpraxen und Krankenhäusern, Informationen über Medikamente und ihre Dosierung, das E-Rezept für die Apotheke.
Zugriff haben nur die Patienten selbst sowie die Ärzte, Krankenhäuser und Apotheker, denen Patienten die ePA zur Verfügung stellen, um Daten einzugeben. Alle Patienten haben ein Widerspruchsrecht.
Durch die ePA haben medizinische Leistungserbringer umfassende Kenntnis der Krankengeschichte mit Einsicht in relevante Befunde, Untersuchungen wie zum Beispiel Bildgebung (etwa Röntgenbilder) und Behandlungen. Die Informationen liegen gesammelt vor. Durch die digitale Vernetzung kann eine bessere medizinische Versorung erfolgen.
Die Daten werden auf einem speziell gesicherten Server gespeichert. Ein Zugriff ist nur über eine Authentifizierung möglich, um die Datensicherheit zu gewährleisten.
Weitere Informationen: Broschüre von Gesundheitsnetz Franken
Weitere Informationen: Gematik - Handout für Patienten (mit QR-Code “Angebote Krankenkasse”)
Weitere Links zur ePA:
- Gematik: ePA für alle | gematik
- Kassenärztliche Vereinigung Bayern: ePA für alle - Patienteninfo Bayern
- Kassenärztliche Bundesvereinigung: KBV - Elektronische Patientenakte - ePA
- Bundesministerium für Gesundheit: ePA für alle in Modellregionen gestartet | BMG
- Verbraucherzentrale: Elektronische Patientenakte (ePA): Digitale Patientenakte für alle kommt | Verbraucherzentrale.de
Ärzteempfang: Künstliche Intelligenz - Chancen, Risiken & Unterstützung
| Datum | 02.07.2025 |
| Referenten | Dr. med. Georg Deichhardt, 1. Vorsitzende des Ärztlichen Kreisverbands Lennart Janzen, Geschäftsführung, Tiplu GmbH, Hamburg Prof. Dr. Andreas Kist, Artificial Intelligence in Communication Disorders, Department Artificial Intelligence in Biomedical Engineering (AIBE), FAU Erlangen Nürnberg |
| Veranstalter/Organisator | Gesundheitsregionplus, Bettina Handschuh-Kiesel Ärztlicher Kreisverband, erster Vorsitzende Dr. med. Georg Deichhardt Hochschule Ansbach, Technologietransferzentrum Neustadt a.d.Aisch, Marie-Thérèse Hartz |
| Ort | Technologietransferzentrum Neustadt a.d.Aisch, Wilhelmstr. 16, Neustadt a.d.Aisch |
| Zielgruppe | Ärztinnen und Ärzte des Landkreises |
| Förderung | Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim |

Künstliche Intelligenz (KI) kommt mittlerweile in vielen Feldern zum Einsatz – auch im Klinik- und Praxisalltag. KI-gestützte Systeme können bereits heute verschiedene Funktionen erfüllen: bei der Abrechnung unterstützen, bei der Dokumentation entlasten oder Komplikationen vorhersehen. Da die Systeme aber auch trainiert werden müssen und Risiken bergen, luden Landrat Dr. Christian von Dobschütz und Dr. med. Georg Deichhardt, erster Vorsitzender des Ärztlichen Kreisverbandes Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim (AEKV-NEA-BW) gemeinsam zum diesjährigen Ärzteempfang ins Technologietransferzentrum TTZ Neustadt a.d.Aisch ein.
Neben einem allgemeinen Überblick über die Chancen und Risiken sowie Unterstützungspotenziale, konnten sich die Teilnehmer der Fortbildungsveranstaltung am 02. Juli 2025 anhand von KI-Modellen über Nutzungsmöglichkeiten informieren. Prof. Dr. Sascha Müller-Feuerstein, Präsident der Hochschule Ansbach begrüßte die Gäste und wies gemeinsam mit Marie Thérèse Hartz, Standortleitung (TTZ Neustadt), auf die Möglichkeit zur Testung der KI-Modelle hin.
Anschließend führte Dr. med. Georg Deichhardt die Teilnehmer mit einem Impulsvortrag zum Thema „Zeit“ an die Thematik der KI heran. Lennart Janzen, Mitglied der Geschäftsführung der Tiplu GmbH, welche sich umfassend mit der Digitalisierung von Krankenhäusern durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz befasst, legte bei seinem Vortrag ein besonderes Augenmerk auf die Patientensicherheit. Darauf aufbauend, erläuterte Prof. Dr. Andreas Kist von Department Artificial Intelligence in Biomdedical Engineering (AIBE) der FAU Erlangen-Nürnberg, wie KI in der klinischen Entscheidungsfindung bei bildgebenden Verfahren unterstützen kann. In der sich anschließenden Diskussion tauschten sich Teilnehmer und Referenten zu Entwicklungsperspektiven der KI, mögliche Grenzen und Einsatzmöglichkeiten aus.
Der jährlich von der Gesundheitsregion plus und dem Ärztlichen Kreisverbandes NEA-BW organisierte Ärzteempfang gibt den Ärztinnen und Ärzten eine Plattform für den fachlichen Austausch und zur Vernetzung. Explizit eingeladen sind auch medizinische Nachwuchskräfte wie Blockpraktikanten, Medizinstudenten im Praktischen Jahr und Ärzte in Weiterbildung.
Pflegetour: Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Alexander-Gymnasiums Neustadt a.d.Aisch lernen Sozial- und Gesundheitsbetriebe kennen
| Datum | 28. und 29.07.2025 |
| Veranstalter/Organisator | Gesundheitsregionplus, Bettina Handschuh-Kiesel und Heike Kühl Kooperationspartnern des Netzwerks Pflege in Frankens Mehrregion |
| Orte | Frankenland-Klinik, Schwarzallee 1, 91438 Bad Windsheim Skills Lab des Zentrums für Pflegeberufe NEA an der Klinik Bad Windsheim, Erkenbrechtallee 45, 91438 Bad Windsheim ‚Entdecker Kindergarten SCHATZKISTE‘ des BRKs, Am Hasengündlein 2, 91413 Neustadt a.d.Aisch Johann-Gramann-Haus, Ansbacher Straße 15, 91413 Neustadt a.d.Aisch |
| Zielgruppe | Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Alexander-Gymnasiums, die sich für eine Ausbildung in den Sozial- und Gesundheitsberufen interessieren |
| Förderung | Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim |
An zwei Tagen der letzten Schulwoche konnten sich die Schülerinnen und Schüler des FAG losgelöst vom normalen Unterricht und klassenübergreifend in selbst gewählten Projekten betätigen. Beim Projekt „Pflegetour“ hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, verschiedene Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen kennenzulernen. Im Skills Lab des Zentrums für Pflegeberufe wurden im nachgebauten Pflegezimmer mit Patientensimulatoren erste praktische Erfahrungen gesammelt. Organisiert hatte die Pflegetour die Gesundheitsregionplus gemeinsam mit Kooperationspartnern des Netzwerks Pflege in Frankens Mehrregion.
Der erste Projekttag führte nach Bad Windsheim in die Frankenland-Klinik. Dort wurde den Schülerinnen und Schülern mit einem Rundgang durch das Haus ein Gesamtüberblick gegeben und sie bekamen generelle Informationen über die Wichtigkeit der Rehabilitation. Die nächste Station war das Skills Lab des Zentrums für Pflegeberufe, welches sich in unmittelbarer Nähe zur Klinik Bad Windsheim befindet. Die Schüler konnten an den verschiedenen Patientensimulatoren selbst Hand anlegen. Blutdruck messen, Wunden versorgen, Babys wickeln und Patienten umlagern – all das war an diesem Tag möglich.
Am zweiten Projekttag bekamen die Gymnasiasten einen Einblick in das Pflegestudium. Carola Schröder, Personalentwicklung Kliniken des Landkreises, stellte die Voraussetzungen und Perspektiven des Studiums vor. Anschließend machten die Schülerinnen und Schüler Station im “Entdecker Kindergarten SCHATZKISTE” des BRK. Hier nahmen die Gymnasiasten am morgendlichen Stuhlkreis teil. Nach den Kleinsten besuchten die Schülerinnen und Schüler die Seniorinnen und Senioren im Johann-Gramann-Haus in Neustadt a.d.Aisch. Beim gemeinsamen Bemalen von Leinwänden entstanden individuelle Bilder, die anschließend im Haus aufgehangen wurden.
Imagefilm Gesundheitsamt
| Datum | Film seit August 2025 online |
| Veranstalter/Organisator | Gesundheitsamt, Leiter Dr. med. Thomas Baumeister, GesundheitsregionplusBettina Handschuh-Kiesel in Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Fachabteilungen |
| Ort | YouTube-Kanal Frankens Mehrregion |
| Zielgruppe | Ärztinnen und Ärzte, Studierende der Fachrichtung Humanmedizin, die im Öffentlichen Gesundheitsdienst arbeiten möchten, Landkreisbevölkerung |
| Förderung | Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim |
Das Ziel des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) und den Gesundsheitsämter auf lokaler Ebene, ist der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung. In den vergangenen Jahren ist das Interesses der Bürgerinnen und Bürger an den Tätigkeiten der Gesundheitsämter gestiegen und damit die Frage, für welche Aufgaben das Gesundheitsamt bzw. der öffentliche Gesundheitsdienst alles verantwortlich ist?
Das ‚Team Gesundheit‘ des Gesundheitsamtes im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim zeigt wie vielfältig die Aufgaben des Gesundheitsamtes sind. Neben den amtsärztlichen Untersuchungen, werden z.B. Beratungen in Konfliktsituationen oder Workshops zur Gesundheitsförderung und Prävention durchgeführt. Auch die Hygienekontrolleure tragen sehr viel Verantwortung z.B. hinsichtlich der Wasserqualität oder indem Sie sich an Begehungen verschiedener Einrichtungen beteiligen.
Die Vielfalt der Aufgaben haben ein Ziel – die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.
Informations-Stand beim 22. Seniorentag des Seniorenrats Bad Windsheim
| Datum | 17.09.2025 |
| Veranstalter/Organisator | Fachbereich Kommunalwesen und besondere soziale Angelegenheiten/KiTA/Senioren, Sigrid Baßler Gesundheitsregionplus , Stefanie Schindler und Heike Kühl |
| Ort | KKC - Kur & Kongress-Center, Erkenbrechtallee 2, 91438 Bad Windsheim |
| Zielgruppe | Senioren, Besucher des Seniorentages |
| Förderung | Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim |
Zum 22. Mal lud der Bad Windsheimer Seniorenrat zum Seniorentag ins KKC ein. Dort waren das Landratsamt und die Gesundheitsregionplus mit einem Informationsstand vertreten. Direkt vor dem Kur- und Kongress-Center parkte das NeaMobil zum Kennenlernen. Interessierte erfuhren, wie man das NeaMobil via App oder per Telefon buchen kann und zu welchen Zeiten das NeaMobil fährt.
Am gemeinsamen Stand der Fachbereiche Kommunalwesen und besondere soziale Angelegenheiten, der kommunalen Abfallwirtschaft sowie der Gesundheitsregionplus informierten sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher während des 22. Seniorentages. Es gab unter anderem Tipps zu den Themen Bewegung und Ernährung mit saisonalen Rezeptkarten „to go“. Informiert wurde auch über das richtige Trennen der Haus- sowie Bioabfälle und das keine Plastiktüten oder kompostierbare Plastik-Müllbeutel zum Einschlagen der Bioabfälle für die Biotonne verwendet werden dürfen.
Beim Drehen am Glücksrad gab es nützliche Informationen zur elektronischen Patientenakte – ePA mit einem kostenfreien Online-Vortrag am 21.10.2025, zum Erwerb des Euro-WC-Schlüssel für Behindertentoiletten und zum Webportal NeaWiS. Die Plattform NeaWiS bündelt alle Informationen, die für die Versorgung pflegebedürftiger Menschen von Bedeutung sind und stellt diese Betroffenen und Angehörigen zur Verfügung. Unter www.nea-wis.de findet man zum Beispiel Anbegote zu ambulanten Pflegediensten, Tagespflegeeinrichtungen und Nachbarschaftshilfen.
Subjektorientierte Qualitätssicherung in der Pflege (SQS)
| Datum | 16.10.2025 |
| Referenten | Prof. Dr. Andreas Büscher, Hochschule Osnabrück Rechtsanwalt Prof. Dr. habil Thomas Klie, Freiburg |
| Veranstalter/Organisator | Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Medizinaldirektor Gunnar Geuter Gesundheitsregionplus, Bettina Handschuh-Kiesel und Verena Pfeiffer |
| Ort | Technologietransferzentrum Neustadt a.d.Aisch, Wilhelmstr. 16, Neustadt a.d.Aisch |
| Zielgruppe | Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegebereichs |
Knapp 30 Experten des Gesundheits- und Pflegebereichs kamen zum Workshop „Subjektorientierte Qualitätssicherung in der Langzeitpflege“ im Technologietransferzentrum (TTZ) Neustadt/Aisch zusammen, um die lokalen Versorgungsstrukturen zu analysieren und sich über notwendige Formen der Zusammenarbeit auszutauschen. Geleitet wurde der Workshop vom Pflegewissenschaftler Prof. Dr. Andreas Büscher, Hochschule Osnabrück und dem Rechtswissenschaftler sowie exponierten Sozialexperten Prof. Dr. habil Thomas Klie.
Eingeladen hatte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) durch Medizinaldirektor Gunnar Geuter. Ziel des von der Gesundheitsregion plus mit organisierten Workshops war es, die Lebenswirklichkeit auf Pflege angewiesener Personen in den Blick zu nehmen. Öffentlich wird die Qualität der Pflege meistens ausschließlich im Kontext mit versorgenden Einrichtungen und Institutionen der Pflege diskutiert. Obwohl über 80% der Pflegebedürftigen von Angehörigen in ihrem häuslichen Umfeld gepflegt werden.
Die Subjektorientierte Qualitätssicherung (kurz SQS) betrachtet die sich verändernde Situation pflegebedürftiger Menschen im häuslichen und stationären Bereich. Insbesondere die Dimension des guten Lebens steht als Qualitätskriterium im Mittelpunkt. Zu deren Realisierung tragen die Akteure der Langzeitpflege bei. Das Wissen um Angebote und die Vernetzung der beteiligten Dienstleister sind entscheidend, um pflegebedürftigen Personen und deren Angehörigen passende Unterstützungsmöglichkeiten aufzeigen zu können.
An einem Fallbeispiel zeigten Prof. Dr. Büscher und Prof. Dr. Klie die vielfältigen Dimensionen und Fragestellungen auf, wenn sich an der häuslichen Pflegesituation etwas ändert, und dass es auch für Gesundheitsdienstleister nicht einfach ist, direkt passende Angebote und Hilfestellungen in die Familie zu bringen. Dabei ist gerade die Koordination und Zusammenarbeit der Akteure vor Ort ein entscheidender Faktor, um die Qualität der häuslichen Pflege sicherzustellen.
Um sich dieser Problematik noch weiter anzunehmen, sind im Jahr 2026 unter der Federführung des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Coaching-Termine mit den beiden wissenschaftlichen Experten geplant.
Frauengesundheit: Wechseljahre - Zeit für ein Ernährungs-Update
| Datum | 30.10.2026 |
| Referentin | Diplom-Ökotrophologin Uta Toellner, VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. |
| Veranstalter/Organisator | Gesundheitsregionplus, Stefanie Schindler |
| Ort | Dorflinde, Flößleinstr. 6, 91474 Langenfeld |
| Zielgruppe | Frauen in der Lebensmitte, Interessierte |
| Förderung | Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim |

Gewichtszunahme, Hitzewallungen, Gelenkschmerzen und Co. – die Wechseljahre können eine turbulente Lebensphase sein. Damit ändern sich auch die Anforderungen an unsere Ernährung. Jetzt ist die Zeit, die eigenen Ernährungsgewohnheiten zu hinterfragen!
Die Diplom-Ökotrophologin Uta Toellner sprach darüber, worauf es ankommt und klärte offene Fragen, wie zum Beispiel “Wann beginnen die Wechseljahre?” Die Wechseljahre machen sich meistens ab Mitte 40 bemerkbar, manchmal aber auch schon mit Ende 30. Sie begleiten Frauen im Schnitt etwa 10 bis 15 Jahre. Die Wechseljahre können Frauen mehr Selbstbewusstsein geben. Sie bieten Möglichkeiten zur Selbstreflexion. Einigen geben sie neuen Mut. Und sie befreien Frauen von der Menstruation.
Gruppenprogramm AOK GeWinn - Gemeinsam aktiv und gesund älter werden
| Datum | Oktober 2025 - Juli 2026 |
| Veranstalter/Organisator | Gesundheitsregionplus, Stefanie Schindler und Heike Kühl AOK Bayern, Karina Stühler |
| Orte | Markt Erlbach: Gruppenleitung - Jutta Gottschalk,Sabine Peter Neustadt a.d.Aisch: Gruppenleitung - Sylvie Hammerschmidt,Ina Weymann Scheinfeld: Gruppenleitung - Gabriele Jakob, Erika Prosch Uehlfeld: Michael Alletsee, Beate Dippold-Heidenreich, Beatrice König |
| Zielgruppe | Menschen ab 60 Jahre |
| Förderung | AOK Bayern, Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Kommunen Markt Erlbach, Neustadt a.d.Aisch, Scheinfeld, Uehlfeld |
Das kostenfreie Gruppenprogramm "AOK-GeWinn – Gemeinsam aktiv und gesund älter werden" wird ab Oktober 2025 in Kooperation mit der AOK Bayern und den Kommunen Markt Erlbach, Neustadt a.d.Aisch, Scheinfeld und Uehlfeld umgesetzt. Ziel ist es, die Gesundheitskompetenz und Lebensqualität von Menschen ab 60 Jahren zu stärken. Konkret bedeutet das, gemeinsam als Gruppe aktiv zu sein, sich zu Gesundheitsthemen auszutauschen und das Wohlbefinden im Alter zu steigern. Im Mittelpunkt des Programms stehen 17 regelmäßige Treffen, bei denen sich die Gruppe in lockerer Atmosphäre zu Gesundheitsthemen wie Ernährung, Bewegung und Entspannung sowie zum Umgang mit digitalen Medien austauscht. Die Treffen werden von zwei gleichaltrigen Gruppenleitungen angeleitet. Dazu werden die ehrenamtlichen Gruppenleitungen von der AOK Bayern in zwei Workshops auf ihre Rolle vorbereitet.
Fachaustausch Betriebliche Gesundheit
Ansprechen statt wegschauen - gemeinsam Lösungen finden
| Datum | 12.11.2025 |
| Veranstalter/Organisator | Gesundheitsregionplus Landkreis Fürth, Geschäftsstellenleiterin Martina Eckmüller Gesundheitsregionplus Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Geschäftsstellenleiterin Stefanie Schindler Gesundheitsregionplus Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach, Geschäftsstellenleiterin Karin Zelinsky |
| Ort | online |
| Zielgruppe | kleine und mittlere Unternehmen des Landkreises Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Landkreises Fürth und des Landkreises Ansbach und der Stadt Ansbach |
Aufbauend auf den Ergebnissen des letzten Fachautausches und dem wertvollen Feedback der Teilnehmenden möchten wir noch einmal des Thema Kommunikation aufgreifen. Im Fokus steht diesmal das Thema „Ansprechen statt wegschauen- gemeinsam Lösungen finden“.
In Zeiten von Fachkräftemangel und einer wirtschaftlich angespannten Lage steht weiterhin der Mensch und seine Gesundheit im Zentrum.
Programm
13:30 Uhr: Begrüßung durch Landrat Bernd Obst
13:45 Uhr: Vortrag „Schwierige Gespräche führen- Wie spreche ich gesundheitliche Auffälligkeiten bei Mitarbeitenden im Betrieb an?“
(Patrick Durner, Inhaber Betriebliche Suchtprävention Miehle GmbH, Diplom-Pädagoge und Systemischer Berater und Coach (dvct),
Fachkraft für Suchtprävention (aj Bayern) und zertifiziert in motivierender Gesprächsführung)
14:55 Uhr: Vorstellung lokaler Beratungsstellen und Hilfsangebote für Unternehmen und deren Mitarbeitende
- Sozialpsychiatrischer Dienst Fürth (SpDi), Krisendienst Mittelfranken
- Suchtberatungsstelle der Caritas Fürth
- KISS Nürnberg- Fürth- Erlangen
- Blaufeuer Nürnberg
- Ergänzenden unabhängige Teilhabeberatung Landkreis Fürth (EuTB)
- AOK Fürth
16:30 Uhr: Ende der Veranstaltung
Übersicht Beratungsstellen
Im Zuge der Vearnstaltung wurde durch Martina Eckmüller, in Zusammenarbeit mit Stefanie Schindler und Karin Zelinsky, eine Übersicht erstellt, die Beratungsstellen der drei beteiligten Landkreise übersichtlich darstellt. Diese kann z.B. in Betrieben am Schwarzen Brett aufgehängt werden. Diese Übersicht wurde allen Teilnehmenden des Fachtags Betriebliche Gesundheit im Nachgang per Mail zugeschickt.
Die Übersicht finden Sie HIER.
HINTERGRUND
Die Gesundheitsregionenplus von Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Landkreis Fürth, Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach haben gemeinsam mit der IHK Mittelfranken, den Krankenkassen sowie einer Vielzahl weiterer Akteure das Netzwerk Betriebliche Gesundheit ins Leben gerufen. Das Ziel: regional ansässige Unternehmen bei der Stärkung der Mitarbeitergesundheit zu unterstützen. Daraus entstand der Fachaustausch Betriebliche Gesundheit.
Film im Gespräch
| Datum | 13.11.2025 |
| Veranstalter/Organisator | Gesundheitsregionplus, Stefanie Schindler Fachtelle für pflegende Angehörige der Caritas, Michaela Thiel Fachstelle für pflegende Angehörige der Diakonie, Gabriele Egner-Kopp |
| Ort | Evangelischen Gemeindezentrum, Am Schloßgraben 1, 91413 Neustadt a.d.Aisch. |
| Zielgruppe | Bürgerinnen und Bürger des Landkreises |
| Förderung | Landratsamt Neustadt a.d Aisch - Bad Windsheim |
Film im Gespräch: Vater
Austausch zu Hilfen bei Pflege von demenzkranken Angehörigen
Gemeinsam mit der Fachstelle für pflegende Angehörige der Caritas und der Diakonie ludt die Gesundheitsregionplus Betroffene und Interessierte zum Film mit anschließendem Austausch ein.
Im Film geht es darum, dass ein 80-jähriger Mann sich weigert, trotz seines hohen Alters seine komfortable Wohnung in London zu verlassen oder eine Pflegekraft zu engagieren. Doch er leidet an Demenz und ist zunehmend verwirrt. Es stellt sich heraus, dass er bereits bei seiner Tochter und ihrem Ehemann wohnt und dringend auf Unterstützung durch eine Pflegekraft angewiesen ist.
Michaela Thiel (Caritas) und Gabriele Egner-Kopp (Diakonie) von der Fachstelle für pflegende Angehörige reflektierten den Film mit den Teilnehmenden. Zudem wurden Hilfsangebote vorgestellt.
Ausbildungsplatzbörse
| Datum | 15.11.2025 |
| Veranstalter, Organisator | Das Zentrum für Pflegeberufe NEA und die Gesundheitsregionplus mit Bettina Handschuh-Kiesel und Heike Kühl vertreten das Netzwerk Pflege in Frankens MEHR Region |
| Ort | Staatliche Berufsschule Neustadt a.d.Aisch, Ansbacher Str. 36, 91413 Neustadt a.d.Aisch |
| Zielgruppe | Jugendliche und Eltern |
| Förderung | Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim |
Die Neustädter Ausbildungsplatzbörse bietet eine große Anzahl an verschiedensten Ausbildungsberufen und Mitmachaktionen. Die Messe fand von 10:00 bis 15:00 Uhr statt. Jugendliche und deren Eltern hatten die Möglichkeit, ausbildende Unternehmen, Institutionen und berufsbildende Schulen aus dem Landkreis kennenzulernen. Das Zentrum für Pflegeberufe NEA in Scheinfeld und die Gesundheitsregionplus informierten über die Ausbildungsmöglichkeiten im Netzwerk Pflege in Frankens Mehr Region.
zweiteiliger Fachtag "Pflege gemeinsam digital gestalten"
| Datum | 19. 11.2026 (Online) und 26.11.2026 (Präsenz) |
| Referenten | Fachtag Teil 1 - Online Fachtag Teil 2 - Präsenz |
| Veranstalter/Organisator | Gesundheitsregionplus Bettina Handschuh-Kiesel und Verena Pfeiffer |
| Ort | Technologietransferzentrum Neustadt a.d.Aisch, Wilhelmstr. 16, 91413 Neustadt a.d.Aisch |
| Zielgruppe | Pflegeeinrichtungen (ambulant, stationär, Tagespflege), Kliniken, Ärztinnen und Ärzte, Medizinische Fachangestellte und Praxispersonal, Apotheken, kommunale Vertreter und ehrenamtliche Experten aus dem Gesundheitsbereich des Landkreises Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim und den angrenzenden Regionen. |
| Förderung | Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim |
Wie können die Dienstleister im Gesundheitswesen den Versorgungsalltag besser gestalten und die Digitalisierung erfolgreich nutzen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des zweiteiligen Fachtages „Pflege gemeinsam digital gestalten“, den die Gesundheitsregionplus in Kooperation mit Bayern innovativ, der Hochschule Hof und dem Digitalverband Sozialwirtschaft FINSOZ e.V. organisiert hat. Die Telematikinfrastruktur (TI), insbesondere die Kommunikation im Medizinwesen (KIM) bietet neue Chancen, Gesundheitsdaten sicher, einfach und schnell auszutauschen und so die tägliche Arbeit aller Leistungserbringer zu erleichtern.
Im ersten Teil des Fachtages stellten Laura Stahl (Bayern innovativ) und Nele Stock (FINSOZ e.V.) den knapp 60 Teilnehmenden aus dem Gesundheitswesen mittels eines Online-Vortrages die Telematikinfrastruktur (TI) vor und informierten über den Status quo der TI und Digitalsisierung in der Pflege.
Eine Woche später trafen sich dann rund 40 Gesundheitsexperten, vorwiegend aus dem Landkreis, im Technologietransferzentrum (TTZ) in Neustadt a.d.Aisch, um sich in vier von Experten geleiteten Workshops zur Digitalisierung im Gesundheits- und Sozialwesen und den Einsatzmöglichkeiten der TI zu informieren.
Antonia Gramenz und Anja Narat, Expertinnen der Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) referierte über neue Kommunikationsmöglichkeiten in Pflege und Praxis. Seitens der Hochschule Hof gab Yvonne Großmann Einblicke in den Einsatz der Telematikinfrastruktur (TI) in der Pflege und welche Potentiale sich daraus ergeben. Was mittels Kommunikation im Medizinwesen (KIM) möglich ist, zeigte Kimberly May vom Zentrum für Telemedizin den Teilnehmenden in Echtzeit. Deutlich wurde, wie schnell beispielsweise Gesundheitsdaten aus einer Pflegeeinrichtung via Telemedizin zur Abklärung an den zuständigen Hausarzt zur Abschätzung weiterer Schritte gesendet werden können. Seitens der Arbeitsgruppe für Sozialplanung und Altersforschung legte Anna-Lena Königbauer dar, welche Finanzierungs- und Beratungsmöglichkeiten zu Fördermitteln es für Kommunen und Gemeinden gibt.
Beim abschließenden World Café tauschten sich die Teilnehmenden in Kleingruppen zu verschiedenen Fragestellungen aus. So wurde diskutiert, wie die elektronische Patientenakte und die Kommunikation im Medizinwesen gemeinsam genutzt werden kann und inwiefern Formate wie ‚Gute-Pflege-Lotsen‘ oder andere Initiativen bei der medizinischen Versorgung der Bevölkerung hilfreich sein können.
Gründungsveranstaltung der WIR.FÜR.UNS. UG (haftungsbeschränkt) und Auftaktveranstaltung für Bürger, Vereine und Firmen
| Datum | Gründung: 03.12.2025 Auftraktveranstaltung: 09.12.2025 |
| Kernteam | Gesundheitsregionplus, Bettina Handschuh-Kiesel, Carolin, Froehlich, Verena Pfeiffer coduco, Susanne Kleider Seniorenbeauftragter der Gemiende Oberscheinfeld, Helmut Friedel 1. Bürgermeister der Stadt Scheinfeld, Claus Seifert 1. Bürgermeister von Langenfeld, Reinhard Streng |
| Ort | Gründungsveranstaltung: Dorflinde Langenfeld, Flößleinstr. 6, 91474 Langenfeld Auftaktveranstaltung: Wolfgang-Graf-Halle, Scheinfeld, Schloßstr. 2a, 91443 Scheinfeld |
| Zielgruppe | Bürgerinnen und Bürger, Vereine sowie Firmen der Verwaltungsgemeinschaft Scheinfeld |
| Förderung | Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim |
Informationen WIR.FÜR.UNS

Bildquelle: WIR.FÜR.UNS UG (haftungsbeschränkt) & still (in Gründung)

Bildquelle: Verena Pfeiffer
Am 03. Dezember 2025 wurde die gemeinnützige Unternehmergesellschaft „WIR für UNS“ gegründet. Es handelt sich hierbei um ein Regionales Netzwerk, das sich mit Themen rund um Gesundheit und Pflege befasst.
Gesellschafter sind die Kommunen Stadt Scheinfeld, Stadt Schlüsselfeld, Markt Markt Bibart, Markt Burghaslach, Markt Geiselwind, Gemeinde Langenfeld, Markt Oberscheinfeld, Markt Sugenheim, Markt Markt Taschendorf sowie die Wohlfahrtsverbände Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Bad Windsheim e. V., AWO Kreisverband Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim e.V., Caritasverband Scheinfeld und Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim e.V., Diakonisches Werk der Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirke Bad Windsheim, Markt Einersheim, Neustadt/Aisch und Uffenheim e.V. und die Lebenshilfe Neustadt an der Aisch - Bad Windsheim e.V.
In Anbetracht des demographischen Wandels und der Veränderung der sozialen Strukturen insbesondere im ländlichen Bereich erscheint es unabdingbar, im Sinne einer sorgenden Gemeinschaft Menschen mit Unterstützungsbedarf, Pflegeempfänger und pflegende Angehörige durch den Aufbau und die Stärkung der familiären, ehrenamtlichen und professionellen Unterstützungs- und Pflegestrukturen bei der Betreuung und Pflege in der eigenen Häuslichkeit, in ambulanten, teilstationären oder stationären Pflegeeinrichtungen zu helfen. Die Initiatoren erhoffen sich Unterstützung der Bewohner des Landkreises, von Vereinen und Firmen bei den Fragen um Gesundheit und Versorgung insbesondere in fortgeschrittenem Alter durch verschiedene ehrenamtliche, professionelle und technische Angebote.
Die Gesellschaft ist gemeinnützig tätig und wurde in der Rechtsform einer Unternehmergesellschaft UG (haftungsbeschränkt) gestaltet. Bürger, Vereine und Firmen können sich als stille Gesellschafter mit einem einmaligen Betrag von mindestens 200,--EUR (oder einen durch 50 teilbaren höheren Betrag) beteiligen. Die stillen Gesellschafter genießen Mitwirkungsrechte und haben Einfluss auf die Umsetzungsarbeit der Unternehmergesellschaft.
Unterstützt wurde die Gesellschaft bei der Gründung durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention, die Gesundheitsregionplus des Landkreises Neustadt a.d.Aisch - Bad Windsheim und die Firma coduco – Susanne Kleider, Oberscheinfeld. Angedacht ist, die Netzwerkstrukturen nach gelungener Etablierung auf weitere Regionen des Landkreises und ggfls. darüber hinaus zu übertragen. Weitere Informationen zum WIR.FÜR.UNS UG Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) & Still sind über die Webseite zu finden: www.wirfueruns-sef.de.
Am 9. Dezember 2025 fand die erste Informationsveranstaltung für die allgemeine Bevölkerung in und um Scheinfeld über das – mit der Unterstützung der Gesundheitsregionplus – neugegründeten Regionale Netzwerkes Gesundheit & Pflege der Unternehmergesellschaft (UG) „WIR.FÜR.UNS.“ (haftungsbeschränkt) statt.
Stellvertretender Landrat, Bürgermeister Langenfelds und Geschäftsführer der WIR.FÜR.UNS. UG Reinhard Streng stellte den rund 60 Interessierten in der Wolfgang-Graf-Halle die gemeinnützige Unternehmergesellschaft vor. Aktuell besteht sie aus 9 Kommunen, den Wohlfahrtsverbänden im Landkreis sowie ersten stillen Gesellschaftern. Einzelpersonen, Vereine und Firmen können sich als stille Gesellschafter mit einem einmaligen Betrag von mindestens 200 Euro (oder einem durch 50 teilbahren höheren Betrag) beteiligen. Sie genießen Mitwirkungsrechte und haben Einfluss auf die Umsetzungsarbeit der Unternehmergesellschaft. Als größtes Kapital der Gesellschaft nannte Streng die Menschen, die sich als stille Gesellschafter beteiligen oder ehrenamtlich engagieren wollen. Die aktive Mitgestaltung des regionalen Netzwerks soll es Unterstützungs- und Pflegebedürftigen ermöglichen, Solidarität zu empfangen, das Leben lebenswert zu gestalten und gut versorgt im gewohnten Umfeld zu verbleiben. Ziel ist es, eine Sorgende Gemeinschaft zu werden und familiäre, ehrenamtliche und professionelle Strukturen für Unterstützungs- und Pflegebedürftige zu bündeln. Die Unternehmergesellschaft will bestehende professionelle Dienstleister und ehrenamtliche Angebote noch enger vernetzen und unterstützen, das ehrenamtliche Engagement stärken und dazu beitragen, dass Leben in der Region Scheinfeld von Allen als lebenswert empfunden werden kann.
Die Bereiche, in denen das Regionale Netzwerk aktiv werden könnte, sind vielfältig, sollen sich am Bedarf in der Bevölkerung orientieren und können von der Unternehmergesellschaft aktiv ausgestaltet werden. Als Beispiele für Handlungsbedarf nannte Streng einige Szenarien: Häufig ist eine Übergangspflege notwendig, wenn die Rückkehr nach einer akuten Erkrankung aus dem Krankenhaus in die eigene Wohnung noch nicht wieder möglich ist. Auch Krankenhausaufenthalte pflegender Angehöriger können die kurzzeitige Unterbringung der pflegebedürftigen Person notwendig werden lassen. Im Bereich der Langzeitpflege kann eine immer weiter fortschreitende Demenz den Handlungsdruck verstärken, wenn die Pflege zuhause nicht mehr leistbar ist.
Die Vertreter der Wohlfahrtsverbände richteten sich abschließend mit einer klaren Botschaft an die Zuhöhrenden: „Wir brauchen Sie alle, um uns selbst zu unterstützen!“




